Den Stromversorger wechseln
Wer seinen Stromanbieter wechseln möchte, kann zu jedem Zeitpunkt davon ausgehen, dass seine Versorgung mit Strom gesichert ist. Außerdem ist der Wechsel problemlos zu managen. Dennoch gehen bislang nur etwa 6 Prozent der Deutschen diesen Schritt.
Ein Wechsel des Anbieters hat den Vorteil, das Kosteneinsparungen möglich werden. Bei einem reinen Wechsel des Tarifs ist dies dagegen oft nicht lohnend.
Sollten Sie sich für einen solchen Stromanbieterwechsel entscheiden, erledigt der neue Anbieter im Regelfall all Formalitäten. Zudem ist der Wechsel kostenlos.
Dauer der Umstellung
Sie können davon ausgehen, dass die Umstellung einen Zeitraum von etwa sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen wird. Ein weiterer Faktor ist natürlich Ihre Kündigungsfrist bei Ihrem jetzigen Anbieter. Manche Kunden sind durchaus an relative lange Vertragslaufzeiten gebunden, so dass man von einem relativ langen Umstellungszeitraum ausgehen muss.
Der Wechselantrag
Damit der neue Anbieter Ihren Wechsel mit Ihrem alten Anbieter abwickeln kann, muss dieser über bestimmte Daten verfügen. Im Normalfall enthält der Vertrag die folgenden Informationen:
- Ihre persönlichen Angaben,
- den Namen Ihres bisherigen Stromanbieters,
- Ihre Kundennummer,
- die Nummer Ihres Stromzählers,
- und den Zählerstand.
Die Kündigung
Die Kündigung nimmt der neue Anbieter ebenfalls in die Hand, Sie müssen sich also nicht selbst darum kümmern. Auch alles andere, was für die Umstellung nötig ist, erledigt der neue Anbieter. Dieser kann meist auch abschätzen, zu welchem Zeitpunkt Sie kündigen können. Die Kündigung kann dann zum nächstmöglichen Termin erfolgen, sofern Sie das wünschen. Sofern Sie Interesse an einem Sonderkündigungsrecht haben, können Sie das durchaus angeben.
Die Umstellung
Per Gesetz ist eine lückenlose Versorgung mit Strom garantiert. Auch dann, wenn ein Anbieter Insolvenz anmelden muss.
Nach dem Wechsel des Anbieters wird der Strom auch weiterhin über das lokale Stromnetz geliefert. Für die Nutzung des Netzes muss der neue Stromanbieter an den lokalen Netzbetreiber ein Netznutzungsentgelt entrichten.
Sie müssen auch nicht damit rechnen, dass Umbaumaßnahmen oder neue Leitungen erforderlich sind. Selbst der Zähler bleibt in den meisten Fällen gleich. Dieser wird auch nach dem Wechsel noch vom lokalen Netzbetreiber abgelesen.